Kräfte für KSC bündeln
Freundeskreis: Unterstützung für den Verein
Wenn der „Ernst des Lebens“ einen fest in seinen Fängen hat, ist es wichtig, sich auf echte Freunde verlassen zu können, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. Egal, ob im Berufsleben oder im privaten Alltag: Wer Freunde hat, kann sich auf sie verlassen. Das gilt natürlich auch für den Karlsruher SC. Umso besser ist es für den Verein, wenn es diese nicht nur bei den berühmten „warmen Worten“ belassen, sondern tatkräftig mit anpacken.
Die Verantwortung und Bedeutung des Wortes „Freund“ nahmen sich auch 14 „Logenbrüder“ des KSC, wie sie der einstige Vereinspräsident und Oberbürgermeister Professor Gerhard Seiler gerne nannte, am 9. Juli 2002 zu Herzen. In diesen Tagen hing die Lizenz des KSC am seidenen Faden, und da sich wahre Freunde vor allem in schwierigen Situationen zeigen, gründeten jene 14 im Sommer vor fast zwei Jahren den „KSC Freundeskreis e.V.“
Die Idee, Kräfte zu bündeln und in einem engagierten Kreis zusammenzubringen, geisterte schon lange durch ihre Köpfe – nur umgesetzt hatte sie bis dato noch keiner. „Die Gründung war eigentlich überfällig“, so der Freundeskreisvorsitzende Paul-Heinz Ludwig. „ich konnte noch nie verstehen, warum es beim KSC so etwas nicht gibt. Mir ist kein Bundesligist bekannt, der sich nicht auf einen solchen Kreis berufen kann.“ Sprach´s und lud Personen, die ihm als KSC-nahestehend bekannt waren, zu einer Versammlung ein, die später als Gründungsversammlung in die Vereinsgeschichte eingehen sollte.
Flugs wurde in einer Satzung zusammengefasst, was sich der Kreis als Leitmotiv auf die blau-weiße Fahne schreibt: „Der Verein unterstützt den KSC unter anderem durch das Heranführen von möglichen Gönnern und Sponsoren. (…) Daneben ist der Verein ein Ort gesellschaftlicher Begegnung und freundschaftlichen Austausches.“
Ludwig geht da gerne mit gutem Beispiel voran. In seinem Unternehmen werden zwei KSC-Nachwuchsspieler zum Groß- und Einzelhandelskaufmann ausgebildet – Investitionen in die Zukunft gehören also ebenfalls dazu.
Wer aber meint, über den Freundeskreis sportlich Einfluss nehmen zu können, ist hier an der falschen Adresse. „Wir sind kein Organ des Vereins, und erst recht kein Kontrollgremium“, betont Ludwig im Namen aller Mitglieder. „Wir sehen uns eher als offener Kreis, der für engeren Kontakt der KSC-Freunde untereinander sorgen soll.“
KSC-Präsident Hubert H. Raase, selbst Mitglied des Kreises, findet die Institution „eine absolut gelungene Einrichtung“ und ist sich sicher: „Diese Leute werden helfen, wo sie können.“ Mitstreiter mit Ideen, Energie und Tatendrang sind jederzeit herzlich willkommen.


