KSC Freundeskreis Stadionbesichtigung und Logenverabschiedung
Durch die Corona Pandemie wurde schnell klar, dass vor Abriss der Haupttribüne die Logen nicht mehr benutzt werden können. Vielen Mitgliedern des Freundeskreises war es daher ein Bedürfnis, nach fast 30 Jahren nicht nur Abschied zu nehmen von Logen und Tribüne, sondern auch den Fortschritt des imposanten Neubaus zu begutachten. Frank Nenninger und Werner Merkel, Geschäftsführer der KASIG (Bauherr Stadt KA), führten uns fachmännisch über die Baustelle, ließen uns auf der neuen Gegengeraden probesitzen und gaben einen tiefen Ein- und Ausblick, so dass die Freude über die neue Arena den Schmerz über den Verlust deutlich überwog.
Im VIP-Raum ließ der Vorsitzende Paul-Heinz Ludwig Erinnerungen an 28 turbulente Jahre wach werden. Die großartigen 90-iger
Jahre mit Duellen gegen Rom, Bordeaux, Porto, Valencia, gespickt mit Weltklassespielern, ließen zusammen mit unserem „Gladiator“ und Ehrengast Rainer Schütterle die Herzen noch einmal höher schlagen. Zur Historie gehören aber auch zwei schwierige sportliche und wirtschaftliche Jahrzehnte mit einer kurzen Stippvisite in der ersten, aber auch mit Abstiegen bis in die 3. Liga. Vergebene Big-Points im Pokal, fehlerhafte Schiedsrichterentscheidungen oder verlorene Relegationsspiele machten manchen Teilnehmer noch einmal fassungslos.
Neben dem Fußball kommen Ludwig besonders die vielen neuen Kontakte in Politik, Wirtschaft und Kultur in Erinnerung, die man vor und nach den Spielen fast zwangsläufig geknüpft hat. Alleine diese Tatsache sollte das Interesse am KSC und am Freundeskreis wecken.
Paul-Heinz Ludwig erinnerte aber auch daran, dass der Freundeskreis „in guten wie in schlechten Tagen“ dem KSC immer zur Seite stand. Er bedankte sich bei Rainer Schütterle für ein paar amüsante Anekdoten und Werner Merkel und Frank Nenninger für die Führung und den Ausblick auf bessere Tage im Wildpark.







